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Retinol Retinal Unterschied

Retinol vs. Retinal – Unterschiede erklärt

Von Dr. med. Sophia Bethge – Januar 2026

Alles, was Sie über die beiden Wirkstoffe wissen müssen.

Retinol und Retinal gehören zu den bekanntesten Wirkstoffen in der modernen Hautpflege. Beide zählen zur Familie der Retinoide und sind für ihre Fähigkeit bekannt, die Hauterneuerung zu fördern, feine Linien zu reduzieren und die Kollagenproduktion anzuregen. Dennoch gibt es entscheidende Unterschiede: Retinol ist die sanftere Form, die sich besonders für Einsteiger eignet, da es langsamer wirkt und die Haut weniger reizt. Retinal hingegen ist stärker und wirkt schneller, da es nur einen Umwandlungsschritt benötigt, um in die aktive Form Vitamin A umzuwandeln. Diese Effizienz macht es zu einem kraftvollen Anti-Aging-Wirkstoff, kann aber auch zu mehr Irritationen führen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie beide Substanzen funktionieren, welche Vorteile sie bieten und welche Hauttypen davon profitieren können.

Retinol – Spezialnutzen & Anwendungen

Retinol ist eine Form von Vitamin A, die in der Hautpflege weit verbreitet ist und für ihre sanften, aber dennoch wirksamen Eigenschaften geschätzt wird. Es gehört zu den am besten erforschten Inhaltsstoffen in der Dermatologie und wird häufig für Einsteigerinnen und Einsteiger in die Retinoid-Therapie empfohlen.

Spezialnutzen: Retinol wirkt als Anti-Aging-Wirkstoff, indem es die Kollagenproduktion anregt und dadurch feine Linien sowie Fältchen reduziert. Es fördert die Zellerneuerung, was zu einer verbesserten Hautstruktur und einem gleichmäßigeren Teint führt. Zudem kann es bei Akne helfen, da es die Poren frei hält und die Talgproduktion reguliert. Auch Hyperpigmentierungen lassen sich mit Retinol nach und nach aufhellen, sodass dunkle Flecken verblassen.

Anwendungen: Retinol findet sich in Cremes, Seren und Lotionen, meist in Konzentrationen zwischen 0,1 und 2 Prozent. Es sollte bevorzugt abends aufgetragen werden, da die Haut dadurch lichtempfindlicher wird. Tagsüber ist ein konsequenter Sonnenschutz unverzichtbar. Retinol eignet sich für die meisten Hauttypen, insbesondere für Personen, die mit einer Anti-Aging-Routine beginnen möchten. Es wird für eine langfristige und regelmäßige Anwendung empfohlen, da die Ergebnisse schrittweise sichtbar werden.

Retinal (Retinaldehyd) – Spezialnutzen & Anwendungen

Retinal, auch Retinaldehyd genannt, ist ein stärkeres Derivat von Vitamin A. Es benötigt nur einen einzigen Umwandlungsschritt, um in die aktive Form Retinsäure überzugehen, und wirkt dadurch schneller als Retinol.

Spezialnutzen: Retinal beschleunigt die Zellerneuerung deutlich und sorgt für eine raschere Verbesserung von Hautstruktur und Elastizität. Es gilt als besonders kraftvoller Anti-Aging-Wirkstoff, da es Falten und Pigmentstörungen schneller reduziert als Retinol. Darüber hinaus stimuliert es die Kollagenbildung intensiver und ist wirksam bei Akne sowie ungleichmäßigem Hautbild.

Anwendungen: Retinal wird vor allem in hochwertigen Anti-Aging-Seren und Cremes eingesetzt. Es eignet sich für erfahrene Anwenderinnen und Anwender, die bereits mit Retinoiden vertraut sind oder schnellere Ergebnisse wünschen. Auch Retinal sollte abends angewendet werden, da es die Haut lichtempfindlicher macht. Ein konsequenter Sonnenschutz am Tag ist zwingend erforderlich, um Hautschäden zu vermeiden.

Vergleich & Fazit

Retinol und Retinal gehören beide zur Familie der Retinoide und sind seit Jahren feste Bestandteile moderner Hautpflege. Dennoch unterscheiden sie sich in ihrer Wirkungsweise, Stärke und Verträglichkeit. Retinol ist die sanftere Variante, die sich besonders für Einsteigerinnen und empfindliche Haut eignet. Es benötigt zwei Umwandlungsschritte, bevor es in die aktive Form Retinsäure übergeht, wodurch die Wirkung langsamer einsetzt. Retinal hingegen ist ein direkterer Vorläufer von Retinsäure und benötigt nur einen einzigen Umwandlungsschritt. Dadurch wirkt es schneller und intensiver, was es zu einem kraftvollen Anti-Aging-Wirkstoff macht, der jedoch auch ein höheres Risiko für Irritationen mit sich bringt.

Die Wahl zwischen Retinol und Retinal hängt stark von den individuellen Hautbedürfnissen und der bisherigen Erfahrung mit Retinoiden ab. Wer gerade erst beginnt, sollte mit Retinol starten, da es die Haut langsam an Vitamin-A-Derivate gewöhnt und weniger Reizungen verursacht. Retinal ist dagegen für erfahrene Anwenderinnen und Anwender geeignet, die bereits mit Retinoiden vertraut sind und schnellere Ergebnisse wünschen. Beide Wirkstoffe fördern die Zellerneuerung, regen die Kollagenproduktion an und tragen zur Reduktion von Falten, Pigmentflecken und einem insgesamt frischeren Hautbild bei.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Anwendung: Sowohl Retinol als auch Retinal sollten ausschließlich abends aufgetragen werden, da sie die Haut lichtempfindlicher machen. Ein konsequenter Sonnenschutz am Tag ist daher unverzichtbar. Zudem empfiehlt es sich, die Anwendung langsam zu steigern – zunächst ein- bis zweimal pro Woche, später häufiger, sobald die Haut sich daran gewöhnt hat. Unterstützende Pflege mit feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oder Niacinamid kann helfen, mögliche Nebenwirkungen wie Trockenheit oder Rötungen abzumildern.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Retinal wirkt schneller, Retinol ist sanfter – beide haben ihren Platz in der Hautpflege. Die Entscheidung hängt von Hauttyp, Pflegezielen und persönlicher Erfahrung ab. Während Retinol als sicherer Einstieg gilt, bietet Retinal eine intensivere Wirkung für fortgeschrittene Anwenderinnen und Anwender.

Wirkung auf die Haut

Retinol und Retinal wirken beide biologisch, indem sie die Zellerneuerung anregen und die Hautstruktur verbessern. Retinol benötigt zwei Umwandlungsschritte, bevor es in die aktive Form Retinsäure übergeht, wodurch die Wirkung langsamer einsetzt. Retinal hingegen wird schneller aktiv und zeigt raschere Ergebnisse. Beide fördern die Kollagenproduktion, glätten Falten und unterstützen die Hautverjüngung, unterscheiden sich jedoch in Stärke und Verträglichkeit.
FeldRetinolRetinal
HautirritationenLeichte Rötungen und Trockenheit möglich, meist gut verträglichHäufiger stärkere Rötungen und Irritationen, besonders bei empfindlicher Haut
TrockenheitKann die Haut austrocknen, Feuchtigkeitspflege empfohlenDeutlichere Trockenheit, erfordert intensive Pflege
SchuppungLeichte Schuppung zu Beginn der AnwendungHäufigere und stärkere Schuppung durch schnellere Wirkung
SonnenempfindlichkeitErhöhte Lichtempfindlichkeit, täglicher Sonnenschutz notwendigNoch höhere Lichtempfindlichkeit, strenger Sonnenschutz zwingend
EingewöhnungsphaseHaut gewöhnt sich meist innerhalb weniger WochenLängere und intensivere Eingewöhnungsphase erforderlich
VerträglichkeitGut geeignet für Einsteiger und empfindliche HautBesser für erfahrene Anwender, weniger geeignet für sensible Haut
LangzeitrisikenBei falscher Anwendung mögliche Hautalterung durch UV-SchädenHöheres Risiko für Hautschäden bei unzureichendem Schutz
 

Anwendung & Tipps

Die richtige Anwendung von Retinol und Retinal ist entscheidend, um ihre Vorteile voll auszuschöpfen und Nebenwirkungen zu minimieren. Retinol gilt als sanfter Einstieg und wird häufig in Konzentrationen zwischen 0,1 und 1 Prozent angeboten. Es eignet sich besonders für empfindliche Haut oder für Personen, die erstmals ein Vitamin-A-Derivat verwenden. Retinal hingegen ist stärker und wird meist in Konzentrationen von 0,05 bis 0,1 Prozent eingesetzt. Aufgrund seiner schnelleren Wirkung ist es ideal für erfahrene Anwenderinnen und Anwender, die bereits mit Retinoiden vertraut sind.

Beide Wirkstoffe sollten ausschließlich abends aufgetragen werden, da sie die Haut lichtempfindlicher machen. Ein täglicher Sonnenschutz mit hohem SPF ist unverzichtbar. Die Einführung sollte langsam erfolgen: Beginnen Sie mit zwei Anwendungen pro Woche und steigern Sie die Häufigkeit schrittweise, sobald die Haut sich daran gewöhnt hat. Retinol eignet sich für fast alle Hauttypen, während Retinal vor allem bei reifer Haut oder bei ausgeprägten Hautproblemen wie Pigmentflecken und tieferen Falten empfohlen wird.

Eine gute Kombination ist die Verwendung von Retinoiden zusammen mit feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oder Niacinamid. So wird die Hautbarriere gestärkt und Irritationen werden reduziert. Wichtig ist, die Hautreaktionen genau zu beobachten und die Anwendung bei starker Rötung oder Schuppung zu reduzieren.

Retinol und Retinal – Zwei Wirkstoffe, zwei Anwendungsfelder

Retinol und Retinal sind beide wertvolle Vitamin-A-Derivate, doch ihre Stärken entfalten sich in unterschiedlichen Bereichen der Hautpflege. Wer die Unterschiede kennt, kann gezielt entscheiden, welcher Wirkstoff für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Retinol – Das Feld der sanften Hautverjüngung

 

Retinol ist seit Jahrzehnten ein Klassiker in der dermatologischen Hautpflege und gilt als besonders geeignet für den Einstieg in die Welt der Retinoide. Sein Anwendungsfeld liegt vor allem in der sanften Hautverjüngung. Retinol wirkt langsam, aber kontinuierlich, indem es die Zellerneuerung fördert und die Kollagenproduktion anregt. Dadurch werden feine Linien und erste Fältchen nach und nach geglättet, die Hautstruktur verbessert und der Teint ebenmäßiger.

Geeignete Hauttypen: Retinol eignet sich besonders für empfindliche Haut, für jüngere Haut mit ersten Anzeichen der Hautalterung sowie für Personen, die Retinoide zum ersten Mal ausprobieren.

Best Practices: Retinol sollte in niedriger Konzentration (0,1–1 %) begonnen und abends angewendet werden. Wichtig ist eine langsame Einführung, etwa zwei Anwendungen pro Woche, bevor die Häufigkeit gesteigert wird. Tagsüber ist ein konsequenter Sonnenschutz unverzichtbar. Ergänzende Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oder beruhigenden Wirkstoffen wie Niacinamid unterstützt die Hautbarriere und reduziert mögliche Irritationen.

Retinal – Das Feld der intensiven Anti-Aging-Therapie

 

Retinal, auch Retinaldehyd genannt, ist die stärkere Schwester von Retinol und entfaltet ihre Wirkung deutlich schneller. Sein Anwendungsfeld liegt in der intensiven Anti-Aging-Therapie. Retinal benötigt nur einen Umwandlungsschritt zur aktiven Retinsäure und wirkt dadurch effizienter. Es beschleunigt die Zellerneuerung, reduziert Falten und Pigmentstörungen schneller und sorgt für eine festere, elastischere Haut.

Geeignete Hauttypen: Retinal ist ideal für reife Haut mit ausgeprägten Zeichen der Hautalterung, für Haut mit Pigmentflecken oder für Anwenderinnen und Anwender, die bereits Erfahrung mit Retinoiden haben. Empfindliche Hauttypen sollten vorsichtig sein, da Retinal stärker reizen kann.

Best Practices: Retinal wird meist in Konzentrationen von 0,05–0,1 % eingesetzt und sollte ebenfalls abends angewendet werden. Ein langsamer Einstieg ist auch hier ratsam, etwa ein- bis zweimal pro Woche, bevor die Häufigkeit gesteigert wird. Ein konsequenter Sonnenschutz am Tag ist zwingend erforderlich. Unterstützende Pflege mit reichhaltigen Feuchtigkeitscremes und beruhigenden Inhaltsstoffen hilft, Irritationen zu vermeiden.

Fazit

Retinol und Retinal sind keine Konkurrenten, sondern zwei Wirkstoffe mit unterschiedlichen Stärken. Retinol ist der sanfte Begleiter für empfindliche Haut und den Einstieg in die Hautverjüngung, während Retinal das kraftvolle Werkzeug für fortgeschrittene Anti-Aging-Bedürfnisse darstellt. Beide haben ihren festen Platz in der Hautpflege – entscheidend ist, den richtigen Wirkstoff für das eigene Hautfeld zu wählen und ihn mit Bedacht sowie den passenden Best Practices einzusetzen.

FAQ

Retinol benötigt zwei Umwandlungsschritte, bevor es in die aktive Form Retinsäure übergeht, während Retinal nur einen Schritt benötigt. Dadurch wirkt Retinal schneller und intensiver, Retinol hingegen sanfter und langsamer.
Retinol ist ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie für empfindliche Hauttypen. Es bietet eine sanfte Einführung in die Welt der Retinoide und reduziert erste Fältchen und Hautunreinheiten schrittweise.
Retinal ist besonders geeignet für erfahrene Anwenderinnen und Anwender, die bereits mit Retinoiden vertraut sind. Es wird häufig bei reifer Haut, Pigmentflecken und tieferen Falten eingesetzt, da es schneller sichtbare Ergebnisse liefert.
Beide Wirkstoffe sollten ausschließlich abends aufgetragen werden, da sie die Haut lichtempfindlicher machen. Tagsüber ist ein konsequenter Sonnenschutz mit hohem SPF unverzichtbar.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Rötungen, Trockenheit, Schuppung und erhöhte Sonnenempfindlichkeit. Retinal kann diese Effekte stärker hervorrufen als Retinol, weshalb eine langsame Eingewöhnung wichtig ist.
Bei Retinol zeigen sich erste Verbesserungen meist nach einigen Wochen bis Monaten. Retinal wirkt schneller, sodass sichtbare Resultate oft schon nach wenigen Wochen erkennbar sind.
Eine direkte Kombination ist nicht empfehlenswert, da beide Wirkstoffe zur gleichen Wirkstofffamilie gehören und die Haut stark belasten könnten. Stattdessen sollte man sich für einen Wirkstoff entscheiden und diesen konsequent anwenden.
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